Superbike*IDM 2016 | Lauf 5 auf dem Schleizer Dreieck

Superbike*IDM 2016 | Lauf 5 auf dem Schleizer Dreieck

Nach zwei Wochenenden IDM-Pause ging es Ende Juli zum zweiten Saison-Highlight der Superbike*IDM 2016: Nach Schleiz zum berühmten Schleizer Dreieck, der letzten „Naturrennstrecke“ im IDM Kalender und zu einer meiner absoluten Lieblingsstrecken. Dazu noch die Aussicht auf das motorsportverrückte Publikum, welches in Schleiz regelmäßig an der 30.000er Marke knabbert – Fotografenherz, was willst Du mehr?

Ok, in diesem Jahr hätte sich das Fotografenherz noch etwas besseres Wetter gewünscht. Man(n) ist ja irgendwie nie zufrieden. ;)

Aber trotz einiger Wetterkapriolen, die uns Ende Juli mehr Regen als Sonne bescherten und bei denen man 30° nur durch die Addition der Tagestemperaturen von mindestens 2 Tagen erreicht, war das Rennwochenende in Schleiz wieder ein absolutes Highlight im diesjährigen IDM Kalender.

Dazu kam noch die Tatsache, dass in Schleiz meine Freunde & Kumpels der IG Classic Superbikes (CSBK) mit als Gastklasse am Start waren. Und so ergab es sich, dass ich – entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten während der IDM Wochenenden – am Donnerstag lange und ausgiebig mit den Jungs im Fahrerlager zusammen saß und wir das ein oder andere Gersten-Kaltgetränk zu uns nahmen. ;) Aber – Vernunft sei Dank – ich habe noch halbwegs rechtzeitig den Absprung geschafft, um am Freitagmorgen pünktlich um halb sieben aus dem Schlafsack / Zelt zu krabbeln und mich auf den Arbeitstag einzustellen.

Leider begann der direkt mit dem ersten großen Guss – was mich und die Kollegen auch erst einmal im Media-Center (haha) verweilen ließ, bevor wir uns im Fahrerlager / der Boxengasse mit ein paar ersten Bildern die feuchtkalten Gliedmaßen etwas geschmeidig knipsten. Dummerweise schien auch mein Brot-und-Butter Objektiv, das wundervolle Canon EF 70-200 2.8 L II IS nicht so wirklich zu wollen bei dem Wetter. Auf jeden Fall bemerkte ich recht zügig, dass mir mit dem Objektiv an beiden Kameras kein gescheites / scharfes Bild gelingen wollte. Wir haben es dann auch noch an einem dritten Kamerabody getestet, dem lieben Kollegen Felix Wiessmann sei Dank, und ich habe es dann für das Wochenende „abgehakt“. Dummerweise wusste ich da schon, dass es fast unmöglich sein wird dieses Telezoom beim nächsten Rennen wieder fit und repariert an den Start zu bringen.

So musste ich das Wochenende also mit Brennweiten zwischen 24-105mm und mit der 300er Festbrennweite fotografieren. Was einerseits doch etwas einschränkt – weil die fehlenden 95mm stellenweise auch nicht per Fuß-Zoom zu kompensieren sind – aber andererseits auch wieder den Blick schärft. Eigentlich überlege ich gerade, ob ich nicht einmal ein Rennevent nur mit meinen Festbrennweiten und komplett ohne Zoom fotografieren sollte. Es wird an der Bildqualität nicht viel ändern, da auch meine Zooms wirklich gut sind, aber es schult tatsächlich den Blick und erfordert wieder etwas mehr Hirnschmalz bei der Arbeit. Schauen wir mal…

Schleiz zeigte sich ansonsten auf jeden Fall wieder von seiner besten Seite. Selbst bei heftigstem Dauerregen am Sonntag hielten die Fans auf den Tribünen eisern durch und boten den Helden auf zwei oder drei Rädern genau die Kulisse, die sie verdient haben. Und das der MSC Schleizer Dreieck im Vorfeld dann auch noch Bilder von mir für das eigens produzierte, große Programmheft erworben hat, machte es natürlich noch schöner. Endlich mal wieder richtig viele Bilder von mir in perfekt gedruckter Qualität – da freut sich der Fotograf!

Und für Euch gibt es meine Schleiz Bilder 2016 hier in der Online-Galerie zu sehen

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